Solo und das Problem mit Erwartungen | Film Review

Solo: A Star Wars Story ist zwar schon lange nicht mehr im Kino, aber ich konnte es mir dennoch nicht verkneifen, über diesen Film zu reden. Genauso wie viele andere Star Wars-Fans bin ich nicht sofort ins Kino gerannt, um mir das nächste Space-Abenteuer von Disney reinzuziehen. Ganz im Gegenteil. Fast zwei Monate nach dem Release hat es mich erst ins Kino gezogen, und das auch nur, weil mich Freunde dazu bewegt haben, die den Film bis dahin auch noch nicht gesehen hatten.  Es lag nicht daran, dass ich nach Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi genug von Star Wars hatte, das war überhaupt nicht das Problem. Ich wollte mehr. Aber Han Solo als Hauptcharakter in einem Sci-Fantasy Epos? Schwierig.

Wir alle kennen das. Vor und nach dem Kinobesuch passiert etwas mit uns. Wir gehen in einen Film mit gewissen Erwartungen und verlassen diesen dann entweder befriedigt, oder nicht. Solo hatte den unglaublichen Vorteil, dass ich mit niedrigen Erwartungen rein gegangen bin und als diese nicht zu 100% erfüllt worden sind, hatte ich auf einmal meine Probleme mit dem gesamten Film und habe viele Entscheidungen, die die Story betreffen, nicht mehr verstanden.  Aber vielleicht liegt auch genau darin das Problem aller Star Wars Fans. Es ist etwas, was uns so wichtig ist, dass es nicht mehr darauf ankommt, wie groß unsere Erwartungen sind. Star Wars kann es am Ende nie allen Recht machen und das ist auch was Gutes, weil es sonst nichts zum diskutieren geben würde.

In meiner Review versuche ich trotzdem meine Verwirrung zum Ausdruck zu bringen. Solo: A Star Wars Story konnte mir nicht das geben, was ich haben wollte, aber es ist umso faszinierender, dass ich mit einem schlichten Abenteuerfilm alá India Jones zufrieden gewesen wäre, Ron Howard aber anscheinend zu große Ambitionen hatte.

Was ist eure Meinung zum Film und mit welchen Erwartungen seid ihr ins Kino gegangen? Schreibt es mir in die Kommentare!

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